Mistral Sailing Team gewinnt Match Race vor Altnau!
Beim ersten Altnauer Match Race konnte sich die Mistral Crew mit Joni Steinlein (Steuermann), Fiona Zimpfer (Großschot), Dominik Maier-Ring (Genua/ Spi) und Wanja Märkle-Huss (Vorschiff) gegen 7 Kontrahenten durchsetzen.
Zum Presseartikel gehts hier.
Joni's Bericht:
Letztes Wochenende fand das erste Altnauer Match Race statt auf dem Fiona (Groß/Pit), Wanja (Vorschiff), Domi (Genua/Spi) und Joni (Steuer) das Sailing Team Mistral repräsentieren durften.
Nachdem wir in den letzten Wochen des Öfteren donnerstags abends nach Kreuzlingen gefahren waren, um dort am Match Race Training des Jugend Regatta Fördervereins teil zu nehmen, wurden wir alle vom Match Race Virus angesteckt und meldeten uns für die Regatta in Altnau an. Domi und Wanja waren zwar im Frühjahr schon mal in Kreuzlingen Match Race segeln, doch sowohl für Fiona als auch für mich war es die erste richtige Regatta, was die Sache noch mal spannender machte.
Schon am Freitagabend ging es für die Mistral Crew (mit einigem Personalmangel und Vertretungscrew) nach Altnau, wo die alljährliche Tag-/Nachtregatta stattfand. Diese konnten wir aber leider nicht so erfolgreich abschließen wie wir uns das erhofft hatten und wandten uns deshalb mit umso mehr Aufmerksamkeit dem Match Race zu, das am Samstagmittag losging.
Wir alle gingen mit sehr gemischten Gefühlen in den Wettkampf, wussten wir doch nicht wirklich, was uns erwarten würde.Nachdem wir aber schon in der Vorrunde alle drei Rennen gewinnen konnten, gingen wir erst einmal mit einiger Überraschung und enorm gestärktem Selbstbewusstsein Abends nach Konstanz aufs Seenachtsfest.

Joni Steinlein mit Crew
Am Sonntag ging es in aller Frühe zurück nach Altnau. Hier war dann erst mal ein zermürbendes, stundenlanges Warten auf Wind angesagt. Im Laufe des Vormittags ging schließlich die Starkwindwarnung an. Wir liefen aus und wurden von einem frischen Süd-Westwind empfangen.
Wieder standen drei Rennen auf dem Programm, diesmal in der Goldgruppe, da die Hälfte der Teilnehmer schon am ersten Tag ausschied. Das erste der Rennen konnten wir für uns entscheiden, danach riss unsere Erfolgsserie jedoch ab und wir wurden im zweiten Rennen aufgrund mehrerer Regelverstöße gleich disqualifiziert.
Schließlich stand der Finallauf gegen Max Trippolt aus Bregenz an, dem anderen Team das aus fünf gesegelten Matches alle gewonnen hatten. Wir wussten, dass wir bei einem Sieg über ihn den Gesamtsieg erringen würden, bei einer Niederlage um einige Plätze abrutschen würden. Für den Finallauf frischte der Wind noch einmal auf, was das Segeln auf der Blu 26 zunehmend schwierig machte. Gleich am Start konnte uns Max einen Penalty anhängen und wir fuhren schon mit einem Nachteil auf die Bahn hinaus. Einige Böen, die der Bregenzer besser abwetterte als wir, brachten ihn in eine uns gegenüber vorteilhafte Position. Nach der ersten Kreuz kamen wir jedoch fast gleichzeitig an der Luvtonne an. Hier entschieden wir uns von unseren Penalty zu entlasten und kamen einige Bootslängen hinter Max auf den letzten Vorwindkurs. Auf dem Downwind waren wir dann konstant schneller und konnten unsere Abdeckung auf das gegnerische Boot legen, sodass wir Max noch wenige Sekunden vor dem Ziel mit einer Welle überholen könnten.
Wir gewannen dieses Rennen mit ungefähr einem Meter Vorsprung, den wir in letzten Sekunde herrausfahren konnten und holten uns so den Gesamtsieg beim Match Race Altnau 2011.
Wir freuen uns auf zukünftige Events!
Joni, Fio, Domi und Wanja

Wanja, Domi, Fio und Joni

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